„Es ist zu schaffen“, sagt Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen, in der Frankfurter Rundschau zu den neuen CO2-Zielen der EU. Die deutschen Autobauer sollten sich ins Zeug legen statt zu jammern. Bis 2030 müssen rund die Hälfte der Neuwagen reine Elektroautos sein. „Die deutsche Autoindustrie sollte die neuen Standards positiv sehen, weil sie damit die Marktführerschaft beim E-Auto sichern kann“, meint Dudenhöffer.

Dafür gebe es auch Anzeichen. So habe der Volkswagen-Konzern gerade für 40 Milliarden Euro Batteriezellen eingekauft und rüste seine Werke Zug um Zug für E-Autos um. Auch Daimler und BMW seien dabei. Und Porsche habe angekündigt, bis 2025 sogar schon 75 Prozent seiner Neuwagen als reine E-Autos zu verkaufen.

Deutlich wendet sich Dudenhöffer allerdings gegen Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge. „Ein Auto mit zwei Motoren auszurüsten, kostet zu viel.“ Und noch einmal Klartext: Auf Frage, ob er für ein Verbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren sei, wie das Dänemark ab 2030, Frankreich und Grossbritannien ab 2040 planen, meint Dudenhöffer: “ Die Bundesregierung sollte ein Ende des Verbrenners für 2040 beschließen. Sonst passiert es wie mit dem chaotischen Atomausstieg der Bundesregierung. Klare Ziele sind besser als Chaos.“ (CR)