Nachdem der Nationalrat die Totalrevision des CO2-Gesetzes in einem ersten Anlauf versenkt hat, deutet die FDP, die sich mit ihrem Zusammengehen mit der SVP offensichtlich verspekuliert hat, laut einem Bericht der NZZ Kompromissbereitschaft an.

In Bezug auf das sogenannte Inland-Ziel, den Anteil der CO2-Emissionen also, die im Inland reduziert werden müssen, könnte man, so der Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen, statt einem fixen Prozentanteil eine Bandbreite festlegen. Im Nationalrat hatte es die FDP  noch abgelehnt, überhaupt einen Inlandteil festzulegen. Dass dieser „Kompromiss“ bloss rhetorisches Geschwurbel ist, weil auch die Festlegung „mindestens 60 Prozent“ eine Bandbreite angibt, dass es also wie in der bisherigen allein auf die Untergrenze dieser Bandbreite ankommt, deutet die NZZ in höflicher Formulierung an. (CR)

https://www.nzz.ch/schweiz/co2-gesetz-kompromiss-bahnt-sich-an-ld.1445725